Das Winzige hat eine große Zukunft
Heute schon gibt es mehr als 1.000 Konsumprodukte, die laut Herstellerangaben auf Nanotechnologie beruhen. Für das Jahr 2015 sagen Marktforscher ein Weltmarktvolumen nanotechnologisch-optimierter Produkte von bis zu 3 Billionen US-Dollar voraus. Das entspräche rund 15 Prozent der weltweiten Güterproduktion.
Regierungen bauen auf Nanotechnologie
Nicht nur für viele Naturwissenschaftler und Ökonomen trägt die Technik des 21. Jahrhunderts die Vorsilbe „Nano“, sondern auch für Regierungen. Ende der 1990er Jahre haben viele Industriestaaten begonnen, umfangreiche Initiativen zur Förderung der Nanotechnologie zu etablieren. Heute sind derartige Aktivitäten Bestandteil der politischen Programme fast aller Industrienationen: Die Bundesregierung stellt im Rahmen ihrer Hightech-Strategie beispielsweise jährlich rund 400 Millionen Euro für die nanotechnologische Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Auch andere Staaten, allen voran die USA, Russland, Japan und China investieren hohe Summen in die Entwicklung neuer Nanotechnologien. Die Relevanz der Nanotechnologie für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung wurde erkannt. Nun geht es darum ihr Potenzial voll auszuschöpfen und dazu beizutragen, einige der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu bewältigen. Stellvertretend dafür die Stimme des russischen Präsidenten Dmitri Medvedev:
„Ich denke, niemand kann bestreiten, dass in den nächsten Jahren die Entwicklung der Nanotechnologie das Gesicht der Menschheit und unser Leben verändern wird.“





